CDE in menschlicher Sprache: eine einzige Quelle der Wahrheit anstelle von E-Mails und Chaos.

Bei den meisten Bauprojekten zirkulieren die Informationen in E-Mails, auf Disketten und in verschiedenen Dateiversionen. Das Ergebnis? Chaos, Fehler und kostspielige Entscheidungen auf der Grundlage veralteter Daten.
Daher ist in der ausgereiften Form der BIM-Methodik ein Schlüsselelement das CDE (Common Data Environment), d.h. die gemeinsame digitale Informationsmanagementumgebung.

CDE in der Praxis?
Dies ist eine einzige, strukturierte Quelle für Projektwissen - anstelle von Dutzenden von E-Mails und Dateien wie „version_final_v7_01.03.25_XX”.

CDE - was ist es und was ist es nicht?
Ein CDE ist nicht einfach eine „Dateiwolke”, kein Ordner für „alles” oder ein bodenloser digitaler Brunnen. Es ist ein strukturiertes System, in dem jede Information ihren Platz, ihren Status und ihren Besitzer hat.
 
Wie funktioniert der Informationsfluss im ZUE?
 
Jede Information durchläuft einen klar definierten Zyklus:
 
(WORK IN PROGRESS) - Arbeitszone
Hier werden die Materialien erstellt: Branchenmodelle, Zeichnungen, Dokumente. Das Team arbeitet intern, führt eine erste Koordination und Prüfung durch (z. B. durch einen BIM-Koordinator oder PM).
 
(SHARED) - Genehmigung / Entscheidung
- Freigabe der Dokumentation für die Umsetzung (Annahme von Entwurfsänderungen, Beseitigung von Konflikten)
- Meldung der zu berichtigenden Fläche
- Annahme von Materialien zur Einarbeitung
- Entscheidungen mit Auswirkungen auf Kosten und Zeitplan treffen
 
(PUBLISHED) - Veröffentlichung von Informationen für andere Teilnehmer am Prozess (Designer, GW, Investor, Subunternehmer)
- Projektdokumentation
- Modelle
- Materialvorschläge und technische Datenblätter
- Anfragen nach Informationen (RFI)
- Zeitpläne und Fortschrittsberichte
- allgemeine Kommunikation (z. B. vorvertragliche Vereinbarungen mit dem Bauträger)
 
(ARCHIVIERT) - Archiv
Aufzeichnung der Geschichte und des vollständigen Verlaufs von Entscheidungen, Änderungen und Vereinbarungen (Grundlage für die Standortverwaltung).
Das Ergebnis: Alle Projektbeteiligten arbeiten mit denselben aktuellen Daten, und jede Entscheidung hat einen Kontext und einen Fußabdruck.

Nicht alle Informationen gehen sofort an die Öffentlichkeit. Es ist möglich, bestimmte Arten der Kommunikation an vordefinierte Gruppen zu richten (Projektteams, Subunternehmer, Inspektoren, Bauleiter, Ingenieure usw.).
 
Rollen und Zuständigkeiten - wer ist für was verantwortlich?
Bei CDE gibt es keine Zufälligkeit:
- jemand publiziert (z.B. ein Designer)
- jemand gibt eine Stellungnahme ab (Koordinator/Industrie)
- jemand genehmigt (z. B. PM / Investor)
- andere nutzen validierte Informationen
 
Warum funktioniert das CDE?
Es bringt Ordnung in die Informationen, bietet Zugangskontrolle und ermöglicht die Rückverfolgung der gesamten Änderungshistorie - von der ersten Version bis zur endgültigen Entscheidung.
Das Ergebnis der Implementierung von CDE ist eine größere Vorhersehbarkeit des Projekts und eine echte Kontrolle über Kosten und Änderungen. Die Daten werden konsistent und die Entscheidungen messbar und begründbar.
 
Zusammenstellung des Inhalts: Karina Fornal
Rex-Bud Konstruktion
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