Bei den meisten Bauprojekten zirkulieren die Informationen in E-Mails, auf Disketten und in verschiedenen Dateiversionen. Das Ergebnis? Chaos, Fehler und kostspielige Entscheidungen auf der Grundlage veralteter Daten.
CDE - was ist es und was ist es nicht?
Ein CDE ist nicht einfach eine „Dateiwolke”, kein Ordner für „alles” oder ein bodenloser digitaler Brunnen. Es ist ein strukturiertes System, in dem jede Information ihren Platz, ihren Status und ihren Besitzer hat.
Wie funktioniert der Informationsfluss im ZUE?
Jede Information durchläuft einen klar definierten Zyklus:
(WORK IN PROGRESS) - Arbeitszone
Hier werden die Materialien erstellt: Branchenmodelle, Zeichnungen, Dokumente. Das Team arbeitet intern, führt eine erste Koordination und Prüfung durch (z. B. durch einen BIM-Koordinator oder PM).
(SHARED) - Genehmigung / Entscheidung
- Freigabe der Dokumentation für die Umsetzung (Annahme von Entwurfsänderungen, Beseitigung von Konflikten)
- Meldung der zu berichtigenden Fläche
- Annahme von Materialien zur Einarbeitung
- Entscheidungen mit Auswirkungen auf Kosten und Zeitplan treffen
(PUBLISHED) - Veröffentlichung von Informationen für andere Teilnehmer am Prozess (Designer, GW, Investor, Subunternehmer)
- Projektdokumentation
- Modelle
- Materialvorschläge und technische Datenblätter
- Anfragen nach Informationen (RFI)
- Zeitpläne und Fortschrittsberichte
- allgemeine Kommunikation (z. B. vorvertragliche Vereinbarungen mit dem Bauträger)
(ARCHIVIERT) - Archiv
Aufzeichnung der Geschichte und des vollständigen Verlaufs von Entscheidungen, Änderungen und Vereinbarungen (Grundlage für die Standortverwaltung).