Ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung der Rex-Bud Budownictwo-Gruppe! Wir sind stolz darauf, Ihnen mitteilen zu können, dass wir das Zertifikat AQAP 2110:2016 erhalten haben, das die Übereinstimmung unseres Qualitätsmanagementsystems mit den Kriterien bestätigt, die bei der Umsetzung von Projekten mit besonderen Anforderungen gelten. AQAP 2110 ist ein Standard im Zusammenhang mit dem Qualitätssicherungssystem der NATO, der unter anderem bei der Umsetzung von Projekten für den Verteidigungs- und Sicherheitssektor von besonderer Bedeutung ist. Der Erhalt des Zertifikats bestätigt, dass unsere Prozesse, unser Qualitätsmanagement sowie die Überwachung der Projektdurchführung den strengen Standards in Bezug auf Qualität und Verantwortung entsprechen.Hinter diesem Ergebnis stehen vor allem die Menschen. Das Fachwissen, die Konsequenz und das Engagement des Teams haben es uns ermöglicht, eine weitere wichtige Etappe in der Entwicklung unserer Kompetenzen zu erreichen. Wir gratulieren dem gesamten Team und danken allen, die am Zertifizierungsprozess beteiligt waren! Die erworbenen Kompetenzen ermöglichen es uns, noch besser auf die Anforderungen der anspruchsvollsten Projekte einzugehen und die Standards unserer Arbeit konsequent zu erhöhen. Wir bauen verantwortungsbewusst. Wir entwickeln Kompetenzen. Wir erhöhen Standards.
Ein BIM-Modell reicht nicht aus. Das Bauprojekt muss in der Realität verankert sein.
Warum ist das bloße Einlesen einer Karte in das Modell noch keine BIM-GIS-Integration? Wir können ein sehr genaues, parametrisiertes Gebäudemodell erstellen. Jede Wand, jede Tür, jeden Balken und jedes Gerät beschreiben. Wenn das Modell jedoch nicht korrekt auf das Grundstück, das Gelände und die Infrastruktur bezogen ist, bleibt es ein hervorragend ausgearbeitetes Objekt … das sich in einem Informationsvakuum befindet. BIM sagt uns, was wir entwerfen und wie das Objekt aufgebaut ist. GIS hingegen zeigt, wo sich dieses Objekt befindet und in welchem räumlichen Kontext es funktioniert. GIS arbeitet auf der Ebene von Grundstücken, Städten und Regionen. Es vereint Informationen über das Gelände, Grundstücksgrenzen, Straßen, Versorgungsnetze, die Umwelt sowie die bestehende Bebauung. BIM geht wesentlich tiefer – bis hin zu den einzelnen Gebäudekomponenten und deren Eigenschaften. Erst die Verbindung beider Perspektiven ermöglicht es, das Projekt in seinem tatsächlichen Kontext zu analysieren. Die Integration beginnt nicht mit dem Import einer Datei. Einer der häufigsten Fehler besteht darin, die BIM-GIS-Integration darauf zu reduzieren, eine Karte als Hintergrund einzulesen. Dabei ist die Georeferenzierung einer der wichtigsten und zugleich am häufigsten übersehenen Aspekte bei der Integration beider Umgebungen. Wie gehen wir in der Praxis vor? Bei Rex-Bud nutzen wir GIS zur Aufbereitung räumlicher Daten noch vor Beginn der eigentlichen Modellierung. Wir verknüpfen geodätische und räumliche Daten – darunter Grundstücksgrenzen, Höhenlinien, Höhenpunkte, Straßen, bestehende Bebauung, Versorgungsnetze sowie Orthofotos. Wir überprüfen deren Aktualität und Koordinatensystem und bringen sie anschließend in ein gemeinsames, vereinbartes Referenzsystem. Auf dieser Grundlage erstellen wir ein digitales Geländemodell, das die Analyse von Höhenwerten, Gefällen, Böschungen sowie der Beziehung des Bauvorhabens zu seiner Umgebung ermöglicht. Je nach Bedarf erstellen wir: Grundrisse der Grundstücke und der bestehenden Bebauung, Höhendaten und ein 3D-Geländemodell sowie ausgewählte Infrastruktur-Ebenen. Was bringt uns ein solcher Arbeitsablauf? Vor allem entsteht das Modell nicht losgelöst von der Realität. Bereits zu Beginn des Projekts können wir Folgendes überprüfen: die Lage des Gebäudes im Verhältnis zu den Grundstücksgrenzen, die Beziehung zur bestehenden Bebauung und zum Straßennetz, Höhenangaben und Geländebeschaffenheit sowie Einschränkungen, die die Bebauung des Grundstücks beeinflussen. In unseren Projekten dienen die GIS-Daten zur Erstellung des 3D-Geländemodells sowie der Kataster- und Infrastrukturunterlagen, die anschließend in die BIM-Umgebung unserer Planungsabteilung übernommen werden. Dies ist ein realer und wiederholbarer BIM-GIS-Workflow, der die Analyse des Grundstücks verkürzt, die Qualität der Eingabedaten verbessert und es ermöglicht, das Projekt mit dem richtigen räumlichen Kontext zu beginnen. Zusammenfassung Als Planungs- und Bauunternehmen, Mitglied von buildingSMART Polska und Teilnehmer am „Porozumienie Wykonawców dla BIM“ (Bauunternehmervereinbarung für BIM) betrachten wir die BIM-GIS-Integration in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der Interoperabilität. Es geht nicht darum, den gesamten Prozess in einem einzigen Programm abzuschließen. Es geht darum, dass die Daten ihre Bedeutung, Genauigkeit und Lage beim Austausch zwischen verschiedenen Umgebungen und offenen Formaten beibehalten. BIM beschreibt ein Gebäude sehr genau.Erst die Integration mit GIS ermöglicht es, es in die Realität einzubetten. Fachliche Bearbeitung: Martyna Brożek, Architektin / BIM-Koordinatorin
Wir beginnen mit dem Bau für die Raben-Gruppe!
Wir starten ein neues Bauprojekt in Gliwice für die Raben-Gruppe! Im Rahmen des uns anvertrauten Auftrags werden wir die Ausführungsplanung erstellen und eine Halle samt Sozial- und Büroräumen, Nebengebäuden sowie der technischen und straßenbaulichen Infrastruktur errichten. Das Ergebnis unserer Arbeiten wird eine moderne Lagerhalle vom Typ Cross-Dock-Typ mit einer Nutzfläche von rund 15.650 m², ergänzt durch fast 1.850 m² zweistöckiger Sozial- und Büroflächen sowie rund 620 m² Nebengebäude. Das Projekt sieht zudem Lösungen vor, die die Energieeffizienz fördern und die Auswirkungen des Bauvorhabens auf die Umwelt verringern, darunter u. a.:• Heizung mittels Wärmepumpen,• eine Photovoltaikanlage auf dem Dach,• Regen- und Schmelzwasserrückhaltung Vor uns liegt ein weiteres anspruchsvolles Projekt, bei dem wir unsere Erfahrung in den Bereichen Planung, Ausführung und Organisation bündeln werden, um ein funktionales Gebäude zu schaffen, das den Anforderungen der modernen Logistik gerecht wird! Vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Wir beginnen mit dem Bau für MPM
Wir beginnen mit der Umsetzung eines neuen Bauvorhabens für die MPM-Gruppe in Żyrardów! Im Rahmen des Projekts entstehen eine Produktions- und Lagerhalle mit einer Fläche von 15.000 m² sowie ein moderner Büro- und Konferenzbereich. Das Objekt wird sich durch den Einsatz moderner energieeffizienter und umweltfreundlicher Lösungen auszeichnen. Das Projekt sieht unter anderem eine Photovoltaikanlage, einen Energiespeicher sowie eine Heizung mit Wärmepumpen vor. Wir danken der MPM AGD S.A. für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, gemeinsam ein weiteres modernes Industrieprojekt realisieren zu dürfen.
RBT-Gipfel 2026!
Industrie live – nicht nur auf Folien! 🏭 Leiten Sie ein Unternehmen? Sind Sie für Investitionen, die Unternehmensentwicklung oder die Einführung neuer Technologien verantwortlich? Wenn Sie in der Wirtschaft nach konkreten Lösungen und nicht nur nach theoretischen Überlegungen suchen, dann ist diese Veranstaltung genau das Richtige für Sie. 📅 Am 17. September 2026 laden wir Sie nach Zgierz zum RBT SUMMIT 2026 ein! Dies ist keine weitere gewöhnliche Konferenz. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums unserer Marke RBT öffnen wir die Türen zur Geschäftswelt. Auf dem Programm stehen Vorträge, Expertenrunden, Networking sowie die RBT Production Tour. Die Teilnehmer besuchen eine laufende Produktionsstätte und sehen die einzelnen Schritte der Stahlverarbeitung: von der Aufbereitung des Rohmaterials über das Profilieren, Stanzen und Biegen bis hin zur Laserbearbeitung. Details und Anmeldung unter dem Link: https://rbtsummit.pl/ Wir sehen uns bei RBT!
Wir sind der diesjährige Partner des ICBM!
Die Rex-Bud-Gruppe im Bauwesen im Mittelpunkt strategischer Diskussionen! Wir waren stolz darauf, als Partner der nächsten Ausgabe des ICBM mitwirken zu dürfen 🤝🏢 Hinter uns liegt das International Construction Business Meeting in der Sonderwirtschaftszone Łódź – eine Veranstaltung, die zu einem für unsere Branche entscheidenden Zeitpunkt stattfand. Polen steht gerade am Beginn eines neuen Zyklus großer Investitionen, der durch die EU-Kohäsionsfonds und das Programm „Next Generation EU“ vorangetrieben wird. Dies ist ein enormer Entwicklungsimpuls, der starke Auswirkungen auf das Bauwesen, die Infrastruktur, Ingenieurdienstleistungen, MEP-Systeme und den gesamten Immobilienmarkt hat. 📈 Bei der diesjährigen Ausgabe hatten wir Gelegenheit, über die Herausforderungen und Chancen zu diskutieren, die die kommenden Jahre (2026–2028) mit sich bringen. Großprojekte wie der Zentrale Verkehrsknotenpunkt oder der Start des polnischen Atomprogramms führen zu einem umfangreichen und äußerst komplexen Projektportfolio. 🏗️ Wir danken den Organisatoren, den Referenten (darunter Vertretern des Infrastrukturministeriums, der Stadtverwaltung von Łódź und der Sonderwirtschaftszone Łódź) sowie allen Teilnehmern für diese äußerst fruchtbare Zeit. Wir sind bereit, die schwierigsten Projekte der kommenden Jahre umzusetzen! 🚀
Baubeginn in Żyrardów!
Es geht offiziell los! Mit großer Freude und Stolz geben wir bekannt, dass wir als Generalunternehmer offiziell mit der Umsetzung des neuen Bauvorhabens für MPM – My Perfect Moment in Żyrardów begonnen haben! Der symbolische erste Spatenstich und ein gemeinsamer Toast mit dem Bauherrn besiegelten den Beginn der Bauarbeiten. Das ist für uns ein ganz besonderer Moment – wir lieben es zu sehen, wie ehrgeizige Pläne langsam Wirklichkeit werden.
Velvet CARE
Es gibt Projekte, die lange Zeit abseits der Kameras entstehen! Dieses Objekt hat sich in den letzten Monaten Schritt für Schritt, Phase für Phase entwickelt, aber erst jetzt können wir euch mehr davon zeigen! Wir präsentieren stolz das Projekt für Velvet CARE sp. z o.o. – ein vollautomatisches SILO-Lager, dessen Höhe fast 33 Meter erreicht! Es handelt sich um eine beeindruckende, selbsttragende Regalkonstruktion, die direkt auf der Fundamentplatte ruht und mit Blick auf maximale Effizienz und Sicherheit bei der Lagerung entworfen wurde. Im Rahmen des Projekts entstanden:🏗️ eine SILO-Halle mit einer Fläche von fast 8.000 m²,🏢 eine Verladhalle mit Büro-, Sanitär- und Technikbereich – ca. 1.400 m²,🔗 sowie eine Transportbrücke, die das bestehende Gebäude mit dem im Bau befindlichen verbindet. Das Lagersystem, das mit der Technologie des Anbieters Mecalux realisiert wurde, ermöglicht die Lagerung von bis zu 42.600 Paletten! Darüber hinaus erfolgt der gesamte Transportprozess automatisch – die Produkte gelangen von den Produktionslinien über Förderbänder in das SILO-Lager und von dort direkt in die Verladhalle. Das Projekt umfasst auch die Errichtung aller Außen- und Inneninstallationen, darunter u. a. Wasser- und Abwasser-, Hydranten-, Sprinkler-, Lüftungs-, Elektro- und Gasinstallationen sowie den Ausbau von Straßen und Manövrierplätzen. Ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitssystems ist die Inertisierungsanlage, die das Objekt vor Brandgefahr schützt. Es handelt sich um ein modernes Lager der Zukunft – konzipiert mit Blick auf Automatisierung, Effizienz und Sicherheit. Bauherr: Velvet CARE sp. z o.o.! Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
ESG 2025 Bericht
Wie BIM die Planungs- und Bauzeit für vorgefertigte Strukturen verkürzt.
Die Entwicklung digitaler Technologien in der Bauindustrie hat dazu geführt, dass die Planung und der Bau von Fertighäusern viel integrierter, vorhersehbarer und effizienter sind als beim traditionellen Modell des Projektmanagements. Eines der wichtigsten Werkzeuge zur Unterstützung des modernen Bauwesens ist die BIM-Technologie (Building Information Modelling). Bei vorgefertigten Strukturen spielt BIM eine besonders wichtige Rolle, da es ermöglicht, den Entwurfs-, Produktions-, Logistik- und Montageprozess bereits vor Beginn der Arbeiten auf der Baustelle zu koordinieren. Dadurch lassen sich die Projektlaufzeiten deutlich verkürzen, Ausführungsfehler reduzieren und die Kosten für das gesamte Projekt senken. Die Betonvorfertigung basiert auf der Herstellung von Bauteilen unter Werksbedingungen und deren anschließender Montage auf der Baustelle. Im Gegensatz zur traditionellen Bauweise werden die meisten vorbereitenden Arbeiten viel früher erledigt. Das bedeutet, dass eventuelle Planungsfehler, Montagekollisionen oder geometrische Unstimmigkeiten zu ernsthaften Problemen beim Einbau der fertigen Elemente führen können. Aus diesem Grund ist die BIM-Technologie für die Vorfertigung so wichtig - sie ermöglicht es, potenzielle Probleme bereits in der Phase der digitalen Modellierung zu erkennen, bevor die Vorfertigung beginnt. Die Grundlage von BIM ist ein zentrales digitales Modell des Gebäudes, das geometrische, materielle, technologische und betriebliche Informationen enthält. Dieses Modell ist eine gemeinsame Arbeitsumgebung für alle am Investitionsprozess Beteiligten: Architekten, Bauunternehmer, Sanitär- und Elektroplaner, Fertigteilhersteller, Bauunternehmer und den Investor. Der moderne Ansatz für das Investitionsmanagement bewegt sich zunehmend weg vom traditionellen „Design-Build”-Modell hin zu einem IPD-Modell (Integrated Project Delivery), das eine enge Zusammenarbeit aller Gewerke bereits in den ersten Phasen der Investition vorsieht. Mit BIM ist es möglich, diese Zusammenarbeit in Echtzeit durchzuführen, was den Entscheidungsprozess erheblich beschleunigt und viele organisatorische Probleme beseitigt. Einer der wichtigsten Aspekte von BIM in der Vorfertigung ist die branchenübergreifende Koordination. Im traditionellen Planungsprozess arbeiten die einzelnen Gewerke oft unabhängig voneinander, was zu zahlreichen Kollisionen zwischen Bauelementen und Installationen führt. Bei der BIM-Technologie arbeiten alle Gewerke an einem gemeinsamen Modell oder an Modellen, die über Datenaustauschformate wie IFC (Industry Foundation Classes) und BCF (BIM Collaboration Format) koordiniert werden. Dies ermöglicht es, die Zusammenhänge zwischen Bauelementen, HLK-Installationen, Kabeltrassen oder Prozessanlagen in Echtzeit zu analysieren. Besonders wichtig bei der Vorfertigung ist die Erkennung von Kollisionen, noch bevor die Bauteile gefertigt werden. In der BIM-Technologie gibt es mehrere Arten von Kollisionen. Harte Kollisionen treten auf, wenn sich zwei Elemente physisch überschneiden, z. B. wenn ein Lüftungskanal einen Fertigteilträger kreuzt. Weiche Kollisionen liegen vor, wenn die Abstände zwischen den Elementen für eine korrekte Installation oder einen korrekten Betrieb nicht ausreichen. Logische Kollisionen hingegen beziehen sich auf technologische und organisatorische Probleme, z. B. die Unmöglichkeit, ein Bauteil aufgrund einer falschen Arbeitsreihenfolge einzubauen. Die automatische Erkennung solcher Probleme vermeidet kostspielige Änderungen auf der Baustelle und reduziert das Risiko von Verzögerungen erheblich. BIM ermöglicht auch die Planung von vorgefertigten Elementen mit einem sehr hohen Detaillierungsgrad, der als LOD (Level of Development) bezeichnet wird. Modelle mit einem hohen LOD-Level berücksichtigen nicht nur die Grundmaße der Elemente, sondern auch Bewehrungen, Verbindungen, Montagezubehör, Prozessöffnungen und Transportelemente. Dadurch ist es möglich, das tatsächliche vorgefertigte Element bereits vor der Herstellung im Werk originalgetreu zu reproduzieren. Dieser Ansatz verkürzt die Zeit für die Erstellung der Werkstattdokumentation erheblich und verringert das Risiko von Produktionsfehlern. Moderne BIM-Software ermöglicht die automatische Erstellung von Werkstattzeichnungen, Stücklisten und Produktionslisten. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Änderung des digitalen Modells automatisch die technische Dokumentation aktualisiert. Damit entfällt die Notwendigkeit, Änderungen manuell auf mehrere Zeichnungsblätter anzuwenden, was bei der traditionellen Konstruktion sehr zeitaufwändig war und oft zu Fehlern führte. In der Vorfertigung ist dies von großer Bedeutung, da die Produktion von Bauteilen in Serie erfolgt und die Dokumentation vollständig mit dem tatsächlichen Modell des Bauwerks übereinstimmen muss. Die Integration von BIM in den Produktionsprozess ist ein weiteres Element, das zur Verkürzung der Durchlaufzeiten beiträgt. In modernen Vorfertigungsbetrieben werden zunehmend automatisierte Prozesslinien und CNC-Maschinen eingesetzt. Daten aus dem BIM-Modell können direkt in ERP-Systeme und die Produktionsanlagen exportiert werden, die für das Schneiden, Biegen oder Schweißen der Bewehrungselemente zuständig sind. Dadurch verringert sich die Zahl der manuellen Arbeitsschritte und das Risiko von Fehlern durch falsches Lesen der Dokumentation. Der Produktionsprozess basiert auch auf der Materialbedarfsplanung (MRP). Die Grundlage des MRP-Systems ist die Berechnung der Materialressourcen, die für das Vorfertigungswerk den Rohstofflieferplan und den Produktionsplan bestimmt. Dank BIM und digitaler Modelle des Bauwerks ist es möglich, den Materialbedarf für die Produktion von Bauteilen effizient zu ermitteln. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, Produktion und Logistik auf der Grundlage des digitalen Modells zu planen. Jedes vorgefertigte Bauteil kann mit einer individuellen Kennung versehen werden, die Informationen darüber enthält, wo es montiert werden soll, wann es produziert wird, wie es transportiert wird und in welcher Reihenfolge es gebaut wird. Auf diese Weise wird der Lieferplan optimiert und die Lagerung von Bauteilen auf der Baustelle reduziert. In der Praxis bedeutet dies kürzere Montagezeiten und weniger Ausfallzeiten aufgrund von logistischen Problemen. BIM verbessert auch den Montageprozess von vorgefertigten Strukturen selbst erheblich. Dank der 3D-Modelle ist es möglich, den Verlauf der Montage, die Positionierung der Kräne, die Transportwege oder die Lagerzonen für die vorgefertigten Elemente im Voraus zu analysieren. Zunehmend kommen auch 4D-Modelle zum Einsatz, die das räumliche Modell mit dem Arbeitsplan kombinieren. Damit ist es möglich, den Bauablauf im Zeitverlauf zu simulieren und mögliche organisatorische Konflikte schon vor Beginn der Arbeiten zu erkennen. Das Ergebnis ist ein schnellerer, besser vorhersehbarer Bauablauf mit geringerem Ausfallrisiko. Erwähnenswert ist auch die Bedeutung von BIM für das Informationsmanagement und die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten. Der herkömmliche Dokumentationsablauf auf der Grundlage von Papierzeichnungen und E-Mail-Korrespondenz ist sehr zeitaufwändig und fehleranfällig. In einer BIM-Umgebung haben alle am Prozess Beteiligten Zugriff auf die aktuelle Version des Modells, wodurch das Problem der Arbeit mit veralteten Daten entfällt. Cloud-basierte Plattformen ermöglichen es mehreren Projektteams, gleichzeitig zu arbeiten und schnell Anmerkungen und Änderungen am Entwurf vorzunehmen. Die BIM-Technologie hat einen erheblichen Einfluss auf die Senkung der Investitionskosten. Die Einführung von BIM erfordert zwar die Anschaffung spezieller Software und die Schulung des Personals, doch die Vorteile, die sich aus der Verringerung von Fehlern, der Verkürzung der Planungs- und Bauzeiten und der Optimierung der Produktionsprozesse ergeben, überwiegen die anfänglichen Kosten bei weitem. Bei der Vorfertigung ergeben sich besonders große Einsparungen durch eine geringere Anzahl von Überarbeitungen vor Ort und eine bessere Nutzung von Materialien und Produktionsressourcen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die BIM-Technologie eines der wichtigsten Werkzeuge ist, das die Entwicklung der Vorfertigung im modernen Bauwesen unterstützt. Mit ihrer Fähigkeit, detaillierte digitale Modelle zu erstellen, der interdisziplinären Koordination, der Automatisierung der Dokumentation und der Integration mit Produktions- und Montageprozessen verkürzt BIM die Planungs- und Bauzeit von vorgefertigten Strukturen erheblich. Außerdem werden Fehler reduziert, die Logistik optimiert und die Qualität und Vorhersagbarkeit des gesamten Investitionsprozesses erhöht. Die heutige Bauindustrie bewegt sich zunehmend auf eine vollständige Digitalisierung der Planungs- und Ausführungsprozesse zu, und die BIM-gestützte Vorfertigung wird zu einer der wichtigsten